Heizen mit Erdwärme

Energie wird immer teurer - wir bieten Ihnen Alternativen!

 

Eine Auflistung unserer Referenzanlagen finden Sie hier.

 

Sparsame und umweltfreundliche Energie!


Warum Erdgas aus Sibirien beziehen, wenn die Wärme für die Heizung aus dem eigenen Garten kommen kann? Eine Erdwärme-Heizung sorgt für ein mollig warmes Zuhause - und zwar auch dann, wenn es im Winter knackig kalt wird.


Das Heizen mit Erdwärme ist umweltfreundlicher und kostengünstiger als mit einer Gasheizung. Eine Erdwärme-Heizung macht sich zunutze, dass die Erde in einer Tiefe von 1,2 bis 1,5 Metern die Sonnenenergie speichert. Im Winter zeigt sich das an einem beträchtlichen Temperaturunterschied zwischen Außenluft und Erdreich. In der Regel ist es in der Erde konstant zehn Grad Celsius warm, draußen gelegentlich deutlich kühler. Nach und nach kühlt der Boden während des Winters zwar aus, allerdings nicht so stark, dass eine Erdwärme-Heizung die gespeicherte Energie nicht mehr nutzen könnte.

Rohre im Gartenboden verlegen

Im Garten werden Plastikrohre verlegt, ähnlich den Schläuchen einer Fußbodenheizung. Im Fachjargon werden diese Rohre als Kollektoren bezeichnet. Durch diese Rohre läuft eine Flüssigkeit, die kälter als das sie umgebende Erdreich ist und die Energie aus dem Boden aufnehmen kann. Der Flächenbedarf beträgt das 1 bis 1,5-fache der Wohnfläche. Diese Energie wird im Haus in einer Wärmepumpe an die Heizung oder die Warmwasseranlage weitergegeben.

Alternativ zur Verlegung der Rohre in der Fläche können auch ein bis drei Löcher über 30 Meter tief ins Erdreich gebohrt werden. Hier spricht man von Sonden. Pro Bohrloch werden je vier Rohre verlegt, durch die ebenfalls Flüssigkeit zirkuliert und die dem Boden Wärme entziehen. Das Prinzip ist mit der Art der Wärmegewinnung durch Kollektoren identisch. Unterschied: Das Bohren der Löcher ist teurer, dafür ist der Platzbedarf geringer.

Geringe Betriebskosten

Für die Anschaffung einer Wärmepumpe mit Kollektoren müssen mindestens 15.000 Euro einkalkuliert werden. Diese haben sich nach circa zehn Jahre amortisiert. Im Alltagsbetrieb fallen nur die Stromkosten für die Wärmepumpe an, um die Energie aus dem Boden in Energie für die Heizung und die Warmwasserbereitung umzuwandeln. Dabei arbeitet die Wärmepumpe sehr effizient. Um 100 Prozent Heizenergie zu bekommen, benötigt sie nur 25 Prozent Stromenergie. Der Rest kommt aus der Erde.

Den Strom dafür bieten die Elektrizitätsanbieter günstig als so genannte Wärmepumpen-Tarife an. Neben den Stromkosten werden keine zusätzlichen Kosten fällig. Eine Erdgasheizung ist im Vergleich wartungsintensiver und verschleißanfälliger. Als umweltschonende Heizmethode wird Erdwärme bundesweit durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert.

Ideal mit Fußbodenheizung

Erdwärme wird in der Regel mit einer Fußbodenheizung kombiniert. Das Heizungswasser wird durch die Wärmepumpe auf etwa 35 Grad Celsius erwärmt. Das reicht völlig, um einen Raum zu heizen. Nur muss die Wärmeverteilung über die Fläche funktionieren: Hierfür ist die Fußbodenheizung die beste Variante. Alternativ kann man auch größere, herkömmliche Heizkörper einsetzen. Voraussetzung dafür ist allerdings eine gute Dämmung.

Stand: April 2011